Mitteilungen

Dieter Einhäuser und Franz Untersteller (v.l.n.r.) in der Weidenkathedrale

Umweltminister Franz Untersteller und seine Mitarbeiter besuchen das EINS+ALLES

11.07.2011: Im Erfahrungsfeld herzlich willkommen heißen durften wir am 11. Juli 2011 Herrn Franz Untersteller, MdL, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg sowie ca. 260 seiner Ministeriumsmitarbeiter.

Ausgangspunkt für diesen Besuch war das Projekt Zukunftsbau auf dem Gelände von EINS + ALLES: einer monumentalen Weidenkathedrale, die nach dem tragischen Amoklauf im benachbarten Winnenden vom 11. März 2009 Zeugnis ablegen soll für eine tragende, vertrauensvolle Gemeinschaft und deren stetiges Wachstum – der Zukunft entgegen. Dieser besondere Ort soll als kulturelles Zentrum inmitten des Schwäbischen Waldes etabliert werden.

So fanden sich die begeisterten Mitarbeiter auf einem ganz besonderen Betriebsausflug wieder – mit einem Stethoskop an Bäumen lauschend, gemeinsam mit Kollegen auf der Balancierscheibe ins Gleichgewicht kommend oder auch die eigenen Sinne erspürend, wenn der Sehsinn nicht zum Zuge kommen darf.

Ähnlich wie die Weidenruten des Zukunftsbaues sich wachsend miteinander verflechten, konnten an diesem erlebnisreichen Tag im Erfahrungsfeld Beziehungen geknüpft werden, die – so unsere Hoffnung – weit in die Zukunft tragen werden.

 

Landrat Johannes Fuchs mit russischen Gästen zu Gast in der Laufenmühle

02.07.2011: Landrat Johannes Fuchs lud Mitarbeiter des russischen Partner-Rayon Dmitrow am 02. Juli 2011 zu einem Besuch der Christopherus-Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in die Laufenmühle ein, wo die Gäste von Vorstand Dieter Einhäuser herzlich begrüsst und über das weitläufige Gelände geführt wurden.

Schwerpunkt dieser Station des insgesamt viertägigen Besuches in Deutschland war ein Erfahrungsaustausch im Bereich „Integration und Betreuung von Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung“. So konnten die Gäste einen Eindruck vom hier gelebten Konzept der individuellen Begleitung der uns anvertrauten Menschen gewinnen.

Eine Vorstellung der Werkstätten sowie der differenzierten Wohnformen der Betreuten gab Anlass zu einem regen Erfahrungsaustausch, der – simultan übersetzt – in der mongolischen Jurte vertieft wurde.

Landrat Johannes Fuchs hob als Resumé des informativen Besuches seiner russischen Kollegen hervor: „Der Zweck dieser Partnerschaft sind die menschliche Begegnung neben dem Austausch von Erfahrung und fachlichem Wissen. Wir wollen das gegenseitige Verständnis für unterschiedliche Kulturen, politische und wirtschaftliche Systeme fördern ....“

Weitmann Will´s Wissen: Christopherus Lebens- und Arbeitsgemeinschaft im Wahlkreis

15.03.2011: Gemeinsam mit dem Gesundheitsexperten Karl Lauterbach, MdB, besuchte ich die Christopherus Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, besser bekannt als "Laufenmühle". In der Einrichtung für sogennante geistig behinderte Menschen wurden wir auf das Herzlichste empfangen.

Bevor wir, geführt von Vorstand Dieter Einhäuser, eine Tour über das schön gelegene Gelände bekamen, wurden wir zunächst einmal aufs Beste im Vereinseigenen Restaurant versorgt (Sehr gute Küche, Empfehlung für Eltern: bei den vielen Spielmöglichkeiten wird es auch den Kleinen nicht langweilig).

Danach konnten wir uns einen Eindruck davon verschaffen, wie der ganzheitliche Ansatz der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in der Laufenmühle gelebt wird.

Neben der Besichtigung von Wohnbereichen und Werkstätten (Kaffeerösterei mit bestem Biokaffee!) waren es vor allem die Begegnungen mit vielen sehr netten und lebenslustigen Menschen, die diesen "Wahltermin" zu einem sehr angenehmen machten.

Unter dem Motto "Weitmann Will´s Wissen" trete ich mit den verschiedensten Menschen, Einrichtungen, Vereinen, Firmen, Gaubensgemeinschaften... in Kontakt. Ziel ist ein offener Dialog über die Arbeit und Situation vor Ort einerseits und über Wünsche und Anregungen an die Politik andererseits. Diese Besuche sind in der Regel nicht öffentlich und stellen selbstverständlich keinerlei politische Positionierung der besuchten Einrichtungen dar.

Ich bin sehr dankbar für die zahlreichen Gelegenheiten, Neues zu lernen und wichtige Informationen für meine politische Arbeit mitzunehmen.

Will Weitmann
Veröffentlicht am 15.03.2011